Viel wie lange nicht mehr - Neues 2018 im Finanzbereich

2018 warten viele Veränderungen auf dich

06.01.2018

 

Zum Jahreswechsel 2018 traten Veränderungen in Kraft die dir mehr Geld in die Tasche bringen, Chancen verschaffen, Gewohnheiten verändern oder wo du draufzahlen musst. Unsere Auflistung garantiert nicht die Vollständigkeit, wir empfehlen dir als unser Kunde / Interessent auf jeden Fall ein Statuscheck deiner Finanz+ Versicherungssituation zum neuen Jahr.  

 

1. Gesetzliche Renten steigen

Um voraussichtlich 3 Prozent steigen die gesetzlichen Renten ab Juli 2018. Wenn noch nicht geschehen rutscht man dadurch eventuell in die Steuerpflicht.

 

2. Arbeitnehmerbeiträge für die gesetzliche Rente sinken

Weniger einzahlen müssen Arbeitnehmer. der Beitragssatz sinkt um 0,1 %.

 

3. Beitragsbemessungsgrenzen für Renten, Arbeitslosenversicherung, gesetzliche Krankenversicherung+Pflegeversicherung steigen

Die Grenzen erhöhen sich, was mit Beitragserhöhungen verbunden sein kann, abhängig vom Einkommen. Sie steigen um 1.200 € auf 69.600 € (Osten) und 1.800 € auf 78.000 € im Westen.

Die Beitragsbemessungsgenze für die gesetzliche Kranken+Pflegeversicherung steigt um 900 € auf 53.100 €.

 

4. Die Zusatzbeiträge der gesetzlichen Krankenversicherungen sinken

Um durchschnittlich 0,1 % sollen die Zusatzbeiträge im Durchschnitt sinken. Das ist jedoch nur ein Schnitt und je nach Krankenkasse unterschiedlich.

 

5. Kindergeld, Kinderfreibeträge, Grundfreibeträge werden verbessert, wenn auch nur gering 

Das Kindergeld je Kind steigt zum Jahresbeginn um rund 2 € je Monat und Kind. Der neue, verbesserte  steuerliche Kinderfreibetrag je Kind beträgt 7.428 € ab 2018. Der steuerliche Grundfreibetrag steigt ab 2018 auf 9.000 € .

 

6. Erhöhte Grundzulage bei Riesterrenten und erstmals Riesterfreibetrag bei Grundsicherung  

Die jährliche Grundzulage zu Riesterverträgen erhöht sich wieder. Sie steigt von jährlich 154 € auf 175 €. Erstmals wir ab 2018 auch ein Freibetrag für die Riesterrente geschaffen.

 

Sollte man in die Situation kommen eine Grundsicherung im Alter beantragen zu müssen, wird für diesen neuen Freibetrag ab 2018 die Grundsicherung nicht mehr minimiert.

 

7. Betriebsrenten werden gestärkt

Seit 1. Januar 2018 ist nun das neue Betriebsrentenstärkungsgesetz in Kraft. Es soll die Möglichkeiten und Attraktivität der betrieblichen Altersversorgung verstärken. Das bedeutet ganz verkürzt:

• Neue Förderung für Geringverdiener 

• Zusätzliche Förderung für Fach- und Führungskräfte durch Anhebung des steuerfreien Höchstbeitrags 

• Zusätzlicher Arbeitgeber-Zuschuss durch Weitergabe der Sozialversicherungsersparnis 

• Verbesserung bei der Grundsicherung

 

8. Verbesserungen bei Rürup -bzw. Basisrenten

Ab 2018 können Nutzer dieser Verträge bis 23.712 € (Verheiratete bis 47.424 ) € einsetzen. Die steuerliche Ansetzbarkeit steigt 2018 von 84% auf 86%. Das heisst für 2018. Bis zu 20.392 € (Verheiratete bis 40.784 €) sind 2018 steuerlich ansetzbar. 

 

9. Neue steuerliche Regeln für Investmentfonds

Eigentliches Ziel des Gesetzgebers ist eine Vereinfachung der Regeln und Handhabung. Dazu wird ab 2018 ein Pauschalieren bei bestimmten Erträgen (z.B. deutsche Dividenden) für nahezu alle Fondsarten eingeführt auch für ETF.

 

10. Ausnahmeregelung bei Investmentsteuerreform für Riester + Rürupverträge

Für staatlich geförderte Riester + Rürupverträge (Basisrenten) ergeben sich durch die Investmentsteuerreform keine negativen steuerlichen Folgen. Es ändert sich hier nichts.

 

11. Investmentsteuerreform für Fondsgebundene Rentenversicherungen 

Verkürzt dargestellt: Ab 2018 werden bei Investmentfonds auf bestimmte Erträge (bestimmte Dividenden, Ausschüttungen) Steuern in Höhe von15% fällig. Für die Besitzer fondsgebundener Versicherungsverträge wird als Ausgleich eine Steuerbefreiung eingeführt. Erträge aus fondsgebundenen Lebens/Rentenversicherungen sind in Höhe von 15% steuerfrei, wenn diese Erträge aus der Fondsanlage stammen.

 

12. Für alle Versicherungsvermittler tritt ab 2018 neue Informationspflichten

Kunden erhalten ab Ende Februar 2018 noch mehr Informationen bei Abschluss einer Versicherung. Der Vermittler muss unaufgefordert angeben in wessen Auftrag er handelt, ob er ein Honorar, Provision oder eine andere vergütung erhält und wer diese zahlt.

 

13. Neue Wohlverhaltenspflichten für Versicherungsvermittler 

Die haben es in sich. Was für Versicherungsmakler selbstverständlich sein sollte wird für gebundene Vermittler ab 2018 schwierig. Für den Kunden muss muss quasi das bestmögliche Produkt angeboten werden. Provisionen dürfen keinen Einfluss für bestimmte Produktplatzierungen haben.

 

14. 500 € -Scheine werden abgeschafft

Diese werden im Laufe des Jahres 2018 nicht mehr ausgegeben. Sie verlieren nicht ihre Gültigkeit, doch schon heute werden diese von Händlern oft nicht akzeptiert. Die Bundesbank wird wird diese weiter umtauschen.

 

15. Extrakosten für Kreditkarten entfallen

Online-Händler dürfen ab 2018 gesetzlich geregelt keine Sondergebühren mehr erheben wenn der Kunde mit Kreditkarte bezahlt.

 

Diverse andere Veränderungen enthalten oft auch Vorteile: Für Häuslebauer, Immobilienerwerber gibt es neue Schutzregelungen. Ab 2018 kann man auch im EU-Ausland ohne Zusatzkosten Streamingdienste wie Netflix oder Sky Go nutzen. Die Düsseldorfer Unterhaltstabelle wurde neu konzipiert mit Vor -oder Nachteilen für die Zahler und Empfänger. Die Beiträge für „geringwertige Wirtschaftsgüter“ wie beruflich genutzte Laptops, Smartphones, Schreibtische wurde nahezu verdoppelt auf 952 € inkl. Umsatzteuer. Diese Dinge können dann steuerlich sofort abgeschrieben werden. Bei Missbrauch von Giro -oder Kreditkarten muss man als Bankkunde gesetzlich geregelt nur noch mit maximal 50 € gerade stehen.

 

Fazit zu den Veränderungen 2018:

Erstaunlich viel Positives , viele Chancen wen man sie nutzt. Perfekt wenn man ein Expertenteam (jeder in seinem Bereich) an seiner Seite hat, mit einen Gesamtblick auf die Situation des Kunden. 

 

Unsere Auflistung ist rein journalistisch recherchiert, wir weisen darauf hin dass Rechts+Steuerberatung durch uns ausgeschlossen sind und wir dort nur mit entsprechend dafür zugelassenen Experten kooperieren.

 

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