Rekord: Erstmals 5.000 Euro im Monat für Pflege – wie kann man sich das noch leisten?

Rekord: Erstmals 5.000 Euro im Monat für Pflege – wie kann man sich das noch leisten?

GELDPILOT24 zeigt Lösungen für das Pflegedilemma

25.01.2026

Pflege war lange ein Thema, das viele Menschen gedanklich auf später verschoben haben. Zu fern, zu unangenehm, zu abstrakt. Doch mit einer Zahl, die aktuell bundesweit für Aufmerksamkeit sorgt, rückt die Realität mit voller Wucht ins Hier und Jetzt: Erstmals liegen die monatlichen Gesamtkosten für einen Pflegeheimplatz in Deutschland im Durchschnitt bei mehr als 5.000 Euro. Monat für Monat. Für viele Betroffene und ihre Familien ist das eine finanzielle Dimension, die alles bisher Dagewesene übersteigt. Diese Zahl steht sinnbildlich für ein System, das zunehmend unter Druck gerät. Denn die gesetzliche Pflegeversicherung ist ausdrücklich als Teilleistungssystem konzipiert. Sie übernimmt je nach Pflegegrad einen festen Betrag – deckt jedoch bei Weitem nicht die tatsächlichen Gesamtkosten eines stationären Pflegeplatzes ab. Der verbleibende Teil muss aus eigener Tasche finanziert werden. Und genau hier beginnt für viele Menschen ein existenzielles Problem.

 

Was von den 5.000 Euro tatsächlich bleibt

 

Die 5.000 Euro beziehen sich auf die Gesamtkosten eines Pflegeheimplatzes, inklusive Pflege, Unterkunft, Verpflegung sowie Investitions- und Ausbildungskosten. Nach Abzug der Leistungen der Pflegeversicherung verbleibt – abhängig von Bundesland und Pflegegrad – häufig ein Eigenanteil von rund 3.000 Euro im Monat, teilweise auch darüber. Genau gesagt sind es 3.245 Euro monatlicher Eigenanteil im Bundesdurchschnitt.

 

Auch diese Zahl ist kein theoretischer Extremwert, sondern vielerorts Realität. Und selbst rund 3.000 Euro monatlich stellen für die meisten Menschen eine schwer zu stemmende Belastung dar. Betrachtet man die durchschnittlichen Altersrenten in Deutschland, wird die Dimension besonders deutlich: Die Pflegekosten übersteigen in vielen Fällen die komplette monatliche Rente – selbst bei Ehepaaren, die gemeinsam über ein Einkommen verfügen.

 

Pflege ist kein kurzfristiges Risiko

 

Hinzu kommt: Pflege ist selten ein vorübergehendes Ereignis. Viele Menschen verbringen mehrere Jahre in stationärer Pflege. Aus monatlichen Eigenanteilen von rund 3.000 Euro werden so schnell sechsstellige Beträge. Rücklagen werden vollständig aufgebraucht, Immobilien müssen verkauft oder beliehen werden, familiäre Unterstützung wird zur Notwendigkeit.

 

Besonders problematisch ist, dass Pflege häufig plötzlich eintritt. Eine schwere Erkrankung, ein Unfall oder ein Schlaganfall können das Leben von einem Tag auf den anderen verändern. Zeit für strategische Planung bleibt dann kaum noch. Wer sich in dieser Situation allein auf die gesetzliche Pflegeversicherung verlässt, stößt schnell an finanzielle und organisatorische Grenzen.

 

Warum Pflege immer teurer wird

 

Der anhaltende Kostenanstieg ist kein Zufall. Der massive Fachkräftemangel in der Pflege treibt die Personalkosten deutlich nach oben. Gleichzeitig steigen Energiepreise, Bau- und Investitionskosten sowie laufende Betriebsausgaben der Einrichtungen. Politisch notwendige Verbesserungen bei der Bezahlung von Pflegekräften sind gesellschaftlich richtig, werden jedoch nur teilweise durch öffentliche Mittel ausgeglichen.

 

Die Folge: Die Kosten werden zunehmend auf die Pflegebedürftigen verlagert. Regionale Unterschiede verschärfen die Situation zusätzlich. Pflege wird damit zu einem finanziellen Risiko, das selbst für Menschen mit vermeintlich solider Altersvorsorge kaum noch kalkulierbar ist.

 

Pflege trifft ganze Familien – besonders Ehepaare

 

Pflege betrifft selten nur eine einzelne Person. Sie betrifft ganze Familien. Während Kinder durch das Angehörigen-Entlastungsgesetz in der Regel erst ab einem Jahreseinkommen von über 100.000 Euro herangezogen werden, gilt diese Schutzgrenze nicht für Ehepartner.

 

Ist ein Ehepartner pflegebedürftig und der andere nicht, besteht grundsätzlich eine gegenseitige Unterhaltspflicht, unabhängig vom Einkommen. Das bedeutet: Der zu Hause lebende Partner kann finanziell herangezogen werden, selbst wenn die eigenen Mittel kaum ausreichen. Diese Situation führt in vielen Fällen zu massiven finanziellen Einschränkungen und existenziellen Sorgen.

 

Noch dramatischer wird es, wenn im Alter beide Ehepartner pflegebedürftig werden. Bei heutigen Kostenständen entstehen dann schnell Gesamtkosten von rund 10.000 Euro monatlich für zwei Pflegeheimplätze. Selbst nach Abzug der Leistungen der Pflegeversicherung verbleiben Restbeträge von bis zu 6.000 Euro pro Monat. Summen, die die wenigsten Haushalte dauerhaft tragen können – und die häufig direkt in die Abhängigkeit von Sozialhilfe führen. Ein Szenario, das viele Menschen um jeden Preis vermeiden möchten.

 

Vorsorge braucht Struktur, nicht Verdrängung

 

Pflegevorsorge wird häufig auf eine einzelne Versicherung reduziert. Doch angesichts der heutigen Kosten reicht das nicht aus. Notwendig ist eine ganzheitliche Strategie, die finanzielle Absicherung, organisatorische Klarheit und schnelle Handlungsfähigkeit miteinander verbindet. Genau hier setzen moderne, digitale Lösungen an.

 

GELDPILOT24 versteht Pflegevorsorge nicht als isoliertes Produkt, sondern als festen Bestandteil einer umfassenden Finanz- und Lebensplanung. Ziel ist es, Menschen frühzeitig in die Lage zu versetzen, Risiken realistisch einzuschätzen und tragfähige Lösungen zu entwickeln – lange bevor ein Pflegefall eintritt.

 

GELDPILOT24 und das Pflegedilemma

 

Über das digitale Kundenportal von GELDPILOT24 werden Versicherungen, Vorsorgelösungen und relevante Dokumente zentral gebündelt. Statt verstreuter Unterlagen und unklarer Zuständigkeiten entsteht eine klare Struktur, die gerade in Krisensituationen entscheidend ist. Ein zentrales Element ist die integrierte Notfallvorsorge, die im Fall von Krankheit oder Pflegebedürftigkeit sofort Orientierung schafft.

 

Pflege ist keine Altersfrage

 

Ein oft unterschätzter Aspekt: Pflegebedürftigkeit ist längst keine reine Altersfrage mehr. GELDPILOT24 betreut als moderner Finanz- und Versicherungsmakler seit Jahren eine Vielzahl von Menschen mit Pflegegradsituationen – insbesondere auch im Bereich des Parasports.

 

Die Erfahrung reicht von Pflegegrad 1 bis Pflegegrad 5. Viele der betreuten Athletinnen und Athleten leben mit dauerhaften Pflegegraden, andere mit vorübergehenden Pflegegraden infolge von Erkrankungen, Operationen oder Unfällen. Ein bekanntes Beispiel ist der Rollstuhlrugby-Nationalspieler Josco Wilke, bei dem bereits im Alter von 13 Jahren infolge einer Erkrankung ein Pflegegrad festgestellt wurde. Diese Praxisnähe sorgt für eine außergewöhnlich hohe Kompetenz im Umgang mit realen Pflegeverläufen – jenseits theoretischer Modelle und Standardlösungen.

 

Pflegeabsicherung neu gedacht

 

Aus dieser Erfahrung heraus vertritt GELDPILOT24 eine klare Haltung: In vielen Lebenssituationen ist die Bedeutung einer lebenslangen Pflegeabsicherung mindestens genauso hoch – wenn nicht höher – als die einer klassischen Berufsunfähigkeitsabsicherung. Pflege betrifft das gesamte Leben, unabhängig von Alter oder Erwerbstätigkeit.

 

Besonders relevant ist dabei die frühzeitige Absicherung ab Pflegegrad 1. Wer hier rechtzeitig vorsorgt, kann sich heute noch umfassend absichern und langfristige finanzielle Stabilität schaffen.

 

Fazit

 

Die Marke von 5.000 Euro monatlich für Pflegekosten ist mehr als eine Schlagzeile. Sie ist ein Warnsignal. Selbst Eigenanteile von rund 3.000 Euro übersteigen für viele Menschen die monatliche Rente deutlich. Pflege ist zu einem der größten finanziellen Risiken unserer Zeit geworden.

 

GELDPILOT24 zeigt, dass Pflegevorsorge heute anders gedacht werden muss: digital, strukturiert, familienorientiert und getragen von echter Erfahrung – nicht theoretisch, sondern aus der Praxis heraus.

 

Einfach prüfen statt abwarten

 

Interessierte können – wie bereits viele tausend Menschen bundesweit, darunter auch zahlreiche Sportlerinnen und Sportler – über einen Klick auf einen Button oder durch ein direktes Boarding bei GELDPILOT24 unkompliziert einen Check der persönlichen Notfallversorgung durchführen. Dazu gehört insbesondere die Frage, wie gut das eigene Risiko im Bereich Pflege heute und langfristig abgesichert ist.

 

Quellen & weiterführende Informationen

 

WELT – Pflegeversicherung: Heimplatz kostet erstmals mehr als 5.000 Euro

Bundesgesundheitsministerium – Leistungen der Pflegeversicherung

Finanztip – Kosten im Pflegeheim und Eigenanteile

Verbraucherzentrale – Unterhaltspflichten bei Pflege und Ehepartnern

pflege.de – Pflegevorsorge und Finanzierung